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Pisa, Toscana 2011

Gibt es ein einziges Foto, das noch nicht in diesem Areal gemacht worden ist? Millionen Menschen aller Nationen, die diesen – eigentlich kleinen Platz – besuchen. Zumindest sind die Parkplatze für die vielen Reisebusse größer als das eigentliche Monument dieser … Weiterlesen

Viareggio, Toscana 2011/2

Man sagt, es sei die schönste Küstenpromenade Italiens – und die älteste. Badeanstalten im Stil der Belle Epoque und davor Hotels und Villen aus den 30’ger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ein Bummel in der Mittagszeit im Juni, die Vorbereitung auf … Weiterlesen

Viareggio, Toscana 2011/1

Selbstverständlich gibt es ein paar Fotos mehr. Im Juni ist es eine Freude, entspannt in der Mittagszeit vom Hafen zur Strandpromenade zu bummeln. Einen Blick in die alten Strandbäder gibt’s im nächsten Post.

Lucca, Toscana 2011

Ein paar Eindrücke aus der Toscana. In den Städten laufen wir hinter dem Hund hinterher. Keine Zeit – keine Aufmerksamkeit, den Kopf zu heben. Wieder zu Hause dann eine tiefe Empathie gegenüber „den Asiaten“, die in 10 Tagen Europa besichtigen … Weiterlesen

Riem – München

2007 war das Gelände im Umbau: Viel investiert, neue Hallen und Gebäude. Aber zwischen allem das Brachland, Geschichte im Umbruch. Wenn noch nicht alles vergessen ist und die Erinnerung den Blick noch verfälscht – dann könnte es so aussehen.

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An etwas festmachen …

Ob unser Geist ausreißen möchte, aus der Haut fahren, fern von uns sein und zurückblicken? Würde er zurückblicken? Ist er uns leid?

Dann der Versuch, ihn zu halten, festhalten, ihn zu binden! Es stehen enge Beziehungen in Konflikt. Man lebt mit ihm nur einmal und dies schon länger zusammen.

Lassen wir ihn fahren oder halten wir ihn in Erinnerung an die eigene Erinnerung zurück?

ULO, ein – seltsam am Boden

Vielleicht flog es einmal? Mich traf kein Schimmer. Ich hatte keine Ahnung, wie es hierher gelangen konnte, dieses unbekannte Liegobjekt.

Japan oder Bayerischer Wald

Japan ist 9000 Km entfernt, Fotos aus dem Land 100 Jahre alt. Sie mischen sich plötzlich zwischen dem, was ich im Kartsgestein sehe und endlich einmal selbst gesehen haben möchte. Wäre doch nicht diese Zeitverschiebung, dieser lange Flug. Wäre doch nicht die Unmöglichkeit, eigene Fotos nach 100 Jahren so zu sehen wie zum ersten Mal! Na dann ab ins Computerlabor ….

Farbe ist authentisch – oder?

Müssen wir in Farbe sehe wollen?

Die Schwarzweißfotographie ist ein ganzes Jahrhundert die einzige Form der fotographischen Aufnahme gewesen. Für die Reportage oder für das Hobby waren Farben nie praktisch: Zu teuer, zu zeitintensiv, technisch viel zu aufwendig. Die Wahrnehmung hat gelernt, damit umzugehen.

In Zeiten digitaler Fotografie frage ich mich jedoch: Ist ein Foto in Schwarzweiß anachronistisch? Müssen wir deshalb alle Aufnahmen in Farbe tauchen und dann nachträglich den digitalen Pinsel ansetzen, z.B. mit Techniken wie HDR? Kann sich vielleicht erst dann unser persönliches Farbempfinden zufrieden geben mit dem Ergebnis, mit dem Foto, dass sicherlich nicht mehr ganz so aussieht, wie es in dem Augenblick vor der Kamera war, aber unserer „Stimmung“ entsprach in genau dem Moment?

„Schwarzweiß“ ist ein Stilelement und eine Verfremdung: So selbstverständlich sie früher einmal war, so deutlicher muss sie es heute beweisen. Weshalb ist genau das eine Foto in Schwarzweiß? Da gibt es vielleicht Kontraste, Linien, Strukturen, die zur Begründung angeführt werden. Da ist eventuell ein Foto in Farbe eine „Allerweltsaufnahme“ und bekommt erst mit deren Entzug den entscheidenden Hinweis auf das Objekt vor der Kamera. Was aber häufig bleibt ist eine Faszination, wenn das Himmelsblau, das Lippenrot, das Wiesengrün plötzlich weg ist

Auch Nachtaufnahmen haben häufig diese Faszination, wenn alle „Katzen grau sind“ und ein paar Beleuchtungskörper den Focus in eine gleiche, matte Farbe tauchen: bicolor auf Schwarz.

Und wenn man einem Foto langsam die Farbe entzieht, dann ist es fast so, als wenn die Wimpern der Augen immer weiter zugehen. Das Strahlen der Farben nimmt immer mehr ab, bis nur noch Konturen übrig bleiben – kurz bevor es ganz dunkel wird.

Und vielleicht ist es ja genau das, was Schwarzweißaufnahmen dem Motiv hinzufügen, obwohl wir die Farbe wegnehmen: Eine Distanz im Halbschlaf, eine Unsicherheit, eine Frage: Wie sieht es wirklich aus?

Ein paar Aufnahmen in Black & White ...hier...

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