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Ein wertvoller Ort in Nürnberg

Nach 20 Jahren in und um Nürnberg ermüdet mich manchmal die Enttäuschung, welche mir widerfährt, wenn ich einen „schönen“ und gleichzeitig gelassenen Ort suche. Berge und leichte Täler, die Ruine, all das Drumherum kennt man. Aber es ist keine „Kirche“ dabei. Ich meine jetzt nicht den alltäglichen Gebrauch der „Kirche“, sondern deren Inbrunst, gell? Naja, „Inbrunst“, hab keine Ahnung, was das wirklich bedeutet. Vielleicht meine ich Ehrfurcht. Ha – auch schon wieder so ein greller Begriff mit viel Beigeschmack.

Ich meine: Den Ort, der mir die Mundwinkel hebt.

Aber wenn man durch Nürnberg schlendert und dann in eine Nebengasse gleich im „Roten Viertel“ einbiegt, gelangt man zum Kunstmuseum. Es ist nicht alt, doch ein Meisterwerk aktueller Architektur. Nicht Außen-Archiktektur oder Innenarchtektur. Nicht Grenzen der Klassifizierung, sondern ein Ganzes in engem Raum.

Wovon schreibe ich? Von DEM Kunstwerk in Nürnberg – eine „schlichte“ Treppe im Kunstmuseum.

The Way

Wovon soll dieses Lied von Neil Young handeln? Von einem alten Menschen oder von seinem alten Cadillac?

Ich denke mir, Musik und Text müssten ganz gut zu einer alten Aufnahme vom Hardanger Vidda in Norwegen passen.

Diesen Song von Neil Young hören

The way, we know the way. We’ve seen the way
We’ll show the way
To getcha back home
To the peace where you belong

If you’re lost and think you can’t be found
We know the way, we’ve got the way
We’ll lead the way
To getcha back home
To the peace where you belong

The way, we know the way. We’ve got the way
We’ll share the way
To bring you back home
To the peace where you belong

So many lost highways
That used to lead home
But now they seem used up and gone
They sure had the magic
When they were first found

But not this road
This road has never been closed
It’s still brand new

The way, we know the way. We’ve seen the way
We’ll show the way
To bring you back home
To the peace where you belong

If you’re lost and think you can’t be found
We know the way. We’ve got the way
We’ll lead the way
To getcha back home
To the peace where you belong

Where you belong, where you belong, where you belong
We know the way
To getcha back home
To the peace where you belong

When faceless and anonymous
Come to beat down your door
And say you’re all washed up and done
You can just say they have nothing in store

To touch this soul
Because they just don’t know
They just don’t know
The way

The way, we know the way. We’ve seen the way
We’ll show the way
To getcha back home
To the peace where you belong

The way, we got the way, we know the way
We’ll lead the way
To getcha back home
To the peace where you belong

If you’re lost and think you can’t be found
We know the way. We’ve found the way
We’ll share the way
To getcha back home
To the peace where you belong

The way, we know the way. We’ve seen the way
We’ll show the way
To get you back home
To the peace where you belong

– Neil Young  The Way –

Kopenhagen 1978 ohne Meerjungfrau

Ein Blick auf Fotos aus den 70’ger hat heute etwas Enttäuschendes. Worauf hat man in der Jugend seinen „fotografischen Blick“ gelenkt? Was ist wichtig gewesen für eine Erinnerung, für einen Abend mit Diaprojektor und Leinwand und was könnte aufmerken? 1978 war Google Earth unvorstellbar, es gab kein hochauflösendes Fernsehen, kein Internet mit Fotos aus aller Welt. Es gab Abbildungen in Büchern, die immer eine Imagination des Weiter links und rechts, des Mehr, des Drumherum wünschten und dabei Sehnsucht vor Unbekanntem erweckten. Bei all dem wollte man auch das Normale zeigen: Die Berge und Wasserfälle in Norwegen, die Fabrik in WASA (Knäckebrot !) oder das „Nachtleben“ in Kopenhagen. Heute sind diese Fotos wertlos für eigene und fremde visuelle Auffassung – der allgemeine Erfahrungsschatz, zu dem auch Fotos aus Skandinavien gehören, registriert kein „altes Brot“ aus dem lezten Jahrhundert. Damit hat das Auge und die Ästhetik auch recht. Nur noch historisch authentische Aufnahmen wecken unsere und anonyme Aufmerksamkeit. Bilder wollen wir schön im Sinne der modernen Ästhetik.

Das empfinde ich auch und vernichte 99% meiner Fotos aus Skandinavien.

Dieses Dia habe ich aufgehoben: Kopenhagen im Jahr 1978

Der Geschmack von Schnee

Nach diesem Film wollte ich Schnee sehen. Nein – der vor der Haustür war nicht genug. VIEL Schnee musste sein: Eine Schneewüste ohne Unterbrechung durch Berge und Täler, ohne den gelenkten Blick der Augen, ohne „Rettungsring“.

Nun.

Hakucho no Oji

Das Licht war nahezu perfekt. Die Idee war ein Foto, das an die Zeichnung von Schwänen auf alten japanischen Bildern erinnert. Lange lagen ein paar Aufnahmen mit dieser Idee auf der Festplatte.

Nun ein Abbild der „Hakuchō no Ōji“ – der wilden Schwäne.

[exif]

Schnee im Winter – immer gleich anders

Ob nun 2009 oder 2010: Der Schnee hat Deutschland im Winter fest im Griff. Und nur selten bringt das Wetter auch den Wind der Hoffung, dass es einmal wieder wärmer werden könnte.

[exif]

Regensburg – 6,26 Meter

Wir waren heute Katastrophentouristen in Regensburg. Am 15.01.2011 sollte die Donau nach über 20 Jahren wieder einen Wasserstand erreichen, der der Altstadt gefährlich werden könnte. SEHR viele Menschen wollten sich dies am Samstag um 16.00 Uhr ansehen, wenn der Scheitel … Weiterlesen

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