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Verdaddtle noch mal – ich bin ein Voyeur!

Dieses ganz langsame Wandern durch die Städte, um in jedem Moment auf den richtigen Augenblick vorbereitet zu sein. Und man läuft und läuft, durch die eine oder andere Stadt, durch viele Straßen, auf vielen Straßen, in manche Häuser und vor … Weiterlesen

Mit 17 in Paris …

… unter den Brücken an der Seine und auf Bahnhöfen geschlafen und am Tag den dicken Europe Train Guide durchgeblättert, um mit Inter Rail den nächsten Ort morgens! zu erreichen. Aus dieser Zeit geblieben ist auch nur ein Foto, wie man es sich immer vorgestellt hat im französischen Autoverkehr, als in Deutschland beim wöchentlichen Autowaschen das Vorurteil erzählt wurde, es gäbe kein französiches Auto ohne eine Beule.

Ja und?

Nun gibts von Wolfgang Müller den richtigen Song dazu. Nach 34 Jahren endlich mal ausgesprochen, was das wirklich meinte, wenn der Deutsche über die Verkehrslage in Frankreich laut nachdachte – mit einem germanischen Mollton selbstverständlich.

Zitat, gerne und ich hoffe auch in seinem Namen:

„Ich möchte Leben wie Franzosen Auto fahren
mal rechts, mal links, mal rückwärts
vom jetzigen Standpunkt aus
geht es immer nur vorwärts
kann sein, dass mal was schief geht
wenn man nicht den geraden Weg wählt
tut mir auch nicht leid
tut mir auch nicht leid
nein, nein, nein

Es gibt nicht viel zu entscheiden
letzten Endes nur zu gehen oder zu bleiben
und der der geht ist langsamer als der der bleibt
weil er viel später
seinen Ruhepunkt erreicht

Ich möchte leben wie Franzosen Auto fahren
eine Delle macht nichts aus
und wenn die Kreuzung voll ist
fährt man trotzdem drauf
kann sein, dass man im Weg steht
wenn man nicht den geraden Weg wählt
tut mir auch nicht leid
tut mir auch nicht leid
nein. nein. Nein“

© Wolfgang Müller

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Allein oder Einsamkeit oder Bedachtsamkeit

Nebenan sind Hunderte Enten, winterfeste Stublukkentaucher, Falzwürfelschwänze und Kronichringelmützen! Gefieder, welches sich nicht den tödlichen Gefahren einer Sizilienüberfliegung ausgesetzt haben und nun ausharren, bis die Wintertemperaturen nachlassen und dann in Frühlingsluft wieder gezwitschert werden darf.

Der See verwässert sich in kleinen Taubecken.

Der Fischreiher genießt das helle Licht: Ignorant, ungesellig und – ja und – denkt? Denkt er vielleicht? Man könnte ja projizieren und vermuten, er wäre am Anfang des Winters noch nicht allein gewesen. Ich kenne mich bei Fischreihern nicht genau aus mit dem Paarverhalten oder der Paarbindung.

Ich glaube aber, dass nun genug geschrieben ist, um den Abstand zu dieser überaus schrecklichen Faschingsanimation direkt unter diesem Eintrag zu vergrößern. Das ist genau der Abstand, den ein Fischreiher braucht.

Fasching 2012

Festwagen ziehen vorbei, viel Müll in der Luft, Bolchen und Konfetti. Und dann für einen Augenblick kein Geschrei, keine Musik, keine Motoren, nur eine Sekunde Innigkeit. Click auf’s Bild …

Am Tisch mit Freunden

Kettcar – eine Neuentdeckung: Hier in Bayern erfährt man nicht so schnell von lokalen Bands aus Hamburg. Auch nicht, wenn Frau Will in ihrer Zeit als Tagesthemen-Moderatorin gern einmal über diese Band informierte. Und dann hört man im Internetradio auf einem der unzähligen Musikstreams die letzten Worte eines genuschelten Songs und denkt sich, diese Geschichte sollte man sich mal im Ganzen anhören!

Tja, und dann ist es doch nur die Geschichte von zwei Freunden …

https://www.erdlos.de/movs/kett_tisch.jpg

Bin ich oder nicht – ein Schneeläufer?

Natürlich nicht. Manchmal merkt er das: Wenn die Unterwolle ihn vor -18 Grad schützt, aber nach 2 Stunden die Pfoten kalt werden und es auch ihm keine Freude mehr bereitet, im Schnee zu laufen. Erst in England ein wenig gehütet, … Weiterlesen

Nadelholz am Meer

Es gibt Klimazonen, bei denen ich mich sofort heimisch fühle, in denen nur selten das Thermometer unter 0 Grad und die Luftfeuchtigkeit nur selten über 80% steigt. Kein Frost und Schnee und auch kein schweißnasses Hemd. Den Winter könnte man … Weiterlesen

Die Melancholie von Anglern

Nein – eher müsste es heißen: Die Melancholie, Anglern zuzusehen. Und dabei betrifft es weniger die Angler, als den Verlust durch die Angler. Am 1. Oktober eröffneten sie die Saison am nahegelegenen See – und ich wollte noch baden! Natürlich … Weiterlesen

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